Salesianische Zweimonatsschrift
"Licht" Januar / Februar 2008 |
Salenische Zweimonatsschrift "Licht" Für eine
bessere Bildung Ecuador liegt am Äquator im Nordwesten Südamerikas. Es teilt
sich in drei Regionen: das Küsten-Tiefland im Westen, das tropische
Amazonasbecken im Osten und das zentrale Anden-Hochland. Gefährliche Krankheiten Die Wohnverhältnisse sind oft stark gesundheitsgefährdend. Viele Menschen leben beengt in provisorischen Unterkünften. Sie verfügen weder über sanitäre Einrichtungen noch über sauberes Trinkwasser. Auf dem Land hat nur ein geringer Teil der Familien einen Strom- oder Wasseranschluss. Auch die medizinische Versorgung reicht für viele Familien nicht aus. Kleinkinder und Mütter sind anfällig für Krankheiten, weil es an sauberem Trinkwasser und einem ordentlichen Kanalsystem mangelt. Besonders die Landbevölkerung leidet häufig an Durchfall, Blutarmut und Haut- und Atemwegsinfekten sowie den typischen Tropenkrankheiten. Schlechte Bildung Staatliche Bildungsprogramme führen landesweit zu einem Anstieg
der Alphabetisierungsrate. Dennoch finden wir immer noch viele Kinder
vor, die die Schule entweder gar nicht besuchen oder sie vorzeitig wieder
verlassen müssen, da die Familien auf ihre Mitarbeit angewiesen
sind. Viele müssen mit kleinen Dienstleistungen wie Schuheputzen
oder Autowaschen zum Familienunterhalt beitragen. Großes Gottvertrauen Aber trotz all dieser Sorgen und Probleme, lassen sich die Menschen
von Ecuador nicht entmutigen tapfer weiterzukämpfen. Auch wenn das
Vertrauen in die Politiker immer geringer wird, lässt sie das Vertrauen
auf Gott und die Sehnsucht nach einer gerechteren Welt ausharren und
mit viel Phantasie neue, bessere Wege suchen. Sr. Klara Maria Falzberger OSFS ist Oblatin des hl. Franz von Sales
und arbeitet in Ecuador. „Für Kinder in Ecuador“ Wenn Sie den Kindern in Ecuador helfen wollen, Hoffnung
für die Zukunft Aus ganzem Herzen sagen wir im Namen der Kinder von Namibia allen Spenderinnen
und Spendern DANK für über 22.000.- EUR, die Sie 2007 spendeten.
Mit diesem Betrag ist garantiert, dass Kinder und Jugendliche, deren
Eltern an der AIDS-Seuche gestorben sind, auch in den nächsten Jahren
mit einer warmen Mahlzeit und mit schulischer und handwerklicher Ausbildung
versorgt werden können. Ganz herzlich bedanken wir uns auch bei
all jenen, die besondere Spendenaktionen für die AIDS-Waisen von
Mariental durchgeführt hatten. |